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Weitergehende Informationen zu
ausgewählten Schimmelpilzen
Die Pilzgattung Absidia ist
weltweit verbreitet. Absidia corymbifera kann beim Menschen
sogenannte Mucormykosen auslösen. Dieser Pilz kann auch Lebensmittel
befallen, u.a. verschiedene Getreidearten, Reis, Mehl, Pekannüsse und
Bohnen. Toxine sind keine bekannt.
Alternaria alternata ist einer der stärksten Allergieauslöser. Er
kommt praktisch überall vor, in Böden, auf Lebensmitteln und als
Wandschimmel. Er besiedelt vor allem Gemüse und Früchte, aber auch
Getreide und Textilien. Alternaria produziert verschiedene Mykotoxine wie
das Insektizid Tenuazonsäure, Tentoxin oder Alternariol. Über das
Vorkommen dieser Toxine in Lebensmitteln ist nur wenig bekannt, daher
gibt es bislang keine Risikoeinschätzung für den Menschen.
Die Gattung Aspergillus umfasst
etwa 150 Arten. Das eigentliche Pilzgeflecht ist in den meisten Fällen
farblos (weiß); durch verschieden gefärbte Fruchtkörper wechselt die
Farbe des Schimmels. Fast alle Arten wirken wegen ihrer starken
Sporenbildung als Allergieauslöser. Sie finden sich z. B. in Erde
(besonders Blumentopferde), auf Textilien, Papier, feuchten Tapeten,
faulenden Pflanzen und Lebensmitteln. Aspergillus flavus, der auch
Allergien auslöst, gehört zur Risikogruppe 2. Er ist am bekanntesten
wegen der von dieser Art u. U. produzierten Aflatoxine, die hochgiftig
sind und auch Krebs erzeugen können. Weitere Toxine sind Kojisäure
(mutagen) und Sterigmatocystin. Er kommt überall vor und ist meistens
gelblich (flavus = gelb). Praktisch jedes Lebensmittel, das nicht
hitzebehandelt wurde, kann befallen werden. Am häufigsten werden Aflatoxine
in Erdnüssen, Mandeln, gemahlenen Muskatnüssen, Pistazien, Persipan sowie
Feigen nachgewiesen. Werden Aflatoxine über einen längeren Zeitraum
aufgenommen, so können auch beim Menschen Tumore entstehen. Aspergillus
flavus kann darüber hinaus verschiedene schwere Krankheiten hervorrufen,
z. B. Lungenaspergillosen und Lungenentzündungen. Weiterhin können
Mykosen der Haut durch diesen Schimmelpilz verursacht werden. Aspergillus
fumigatus kommt weltweit im Erdboden vor, auch in Blumenerde und
Kompost. Er wächst optimal bei Körpertemperatur und kann verschiedne
Toxine bilden. Bei Befall der Lunge ruft er Aspergillosen hervor. Er ist
stark gesundheitsgefährdend und gehört daher zur Risikogruppe 2. Aspergillus
niger (niger = schwarz) kommt überall im Boden vor. Er verdirbt
Lebensmittel und zerstört Farben, Kunststoff, Papier usw. Der Aufenthalt
in Räumen, die von Aspergillus niger befallenen sind, ist mit einem nicht
zu unterschätzenden Gesundheitsrisiko verbunden. Diese Schimmelpilze, die
optimal bei Körpertemperatur wachsen,
können nicht nur Allergien auslösen, sondern in seltenen Fällen
auch innere Organe befallen und insbesondere bei Personen mit einer
geschwächten Immunabwehr schwere Krankheitssymptome verursachen (Lungenaspergillosen).
Auch bei Gehörgangsmykosen kann Aspergillus niger beteiligt sein. Er kann
auch Toxine (Giftstoffe) bilden, beispielsweise Malformine, die zumindest
im Tierversuch Leber, Magen-Darm-Trakt und Nieren schädigen. Weitere
Toxine sind Naphthochinone und Nigrallin. Aspergillus niger wird aber
auch industriell eingesetzt, z.B. zur Produktion von Zitronensäure sowie
von bestimmten Enzymen, wie z.B. Amylasen, Pektinasen, Proteasen,
Cellulasen. Lipasen und Katalasen.
Foto: Aspergillus niger
Aspergillus terreus befällt Lebensmittel wie z. B. Getreide, Reis,
Nüsse, Kakao und Trockenfrüchte. Er kann auch Mykosen auslösen. Bekannte
Toxine sind u. a. Citreoviridin, Citrinin, Patulin (generelles Zellgift,
vgl. dazu auch Informationen unter Penicillium chrysogenum), Terrein,
Terretonin. Aspergillus versicolor wächst bevorzugt auf Getreide
und Hülsenfrüchten. Er bildet die Toxine Nidulotoxin, Versicolorin und
Sterigmatocystin, das im Tierversuch krebserzeugend ist.
Aureobasidium pullulans wächst in einem Temperaturbereich zwischen 5°C
und 35°C (Optimum: ca. 25°C). Er kommt auf den unterschiedlichsten
Substraten vor, u. a. bevorzugt im Boden, auf Müllhalden und im Abwasser.
Er besiedelt auch Saatgut, Früchte, Pflanzenblätter, Papier, Holz und
Anstriche z. B. in Küchen oder Bädern. Er ist ein wichtiger
Materialzerstörer. Trocknet er aus, so setzt er viele Konidien frei, die
Allergien auslösen können. Toxine sind nicht bekannt.
Botrytis cinerea ist ein weltweit vorkommender,
kälteresistenter Schimmelpilz, der Feuchtigkeit liebt. Er wächst zwischen
2°C und 35°C (Optimum: 22 - 25°C). Seine Sporen können Allergien
auslösen. Sie werden im Freien in besonders großen Mengen durch
Regenschauer freigesetzt. Er verursacht als fakultativer Pflanzenparasit
den sogenannten Grauschimmel von Obst, z. B. Trauben und Erdbeeren sowie
Salat. Toxine sind bislang keine bekannt.
Die Hefe Candida albicans kann
zu allergischen Reaktionen wie Asthma, Schnupfen (Rhinitis) und
Hautproblemen (Urtikaria - Nesselsucht, Juckreiz, ekzemähnliche
Hauterscheinungen) führen. Darüber hinaus können diese Hefepilze an
verschiedenen Erkrankungen von Haut und Schleimhäuten (Mykosen) beteiligt
sein. Personen mit einem geschwächten Immunsystem sind besonders
gefährdet. Das Spektrum umfasst die Haut (Candida-Infektion in der
Achselhöhle oder dem Analbereich, z.B. Windeldermatitis), die Haarfollikel und Nägel. Außerdem kann
die Mundhöhle (z. B. bei Prothesenträgern) oder der Verdauungstrakt
betroffen sein.
Cephalosporium acremonium wächst in meist weißen Kolonien auf
zellulosehaltigen Baustoffen, wie Holz oder Tapeten, aber auch als
Pflanzenparasit. Er kann u. U. Mykosen der Haut, Nägel, Augen und im
Gehörgang hervorrufen. Er bildet verschiedene Toxine, u .a. Trichothecene, und als Schutz vor
Nahrungskonkurrenten das Antibiotikum Cephalosporin. Seine Sporen lösen
auch Allergien aus.
Chaetomium globosum kommt weltweit im Boden vor und lebt von
pflanzlichen Rückständen Er gehört zu den holzzerstörenden
Moderfäulepilzen. Sein Zerstörungspotential ist erheblich. Seine Sporen
und behaarten Fruchtkörper, die durch den Wind verbreitet werden, lösen
Allergien aus. Als Toxine bildet er Emodin, Cytochalasine und das
antibiotisch aktive Chetomin.
Foto: Chaetomium globosum
Cladosporium-Arten wachsen u. a. auf Erde, absterbenden Pflanzenteilen,
Textilien, Kunststoffen, Fugenmassen und als Wandschimmel.
Cladosporium-Arten befallen auch Lebensmittel, u. a. Getreide und
Getreideprodukte, Erdnüsse, Cashewkerne, Butter, Obst, Gewürze, Fleisch
und Fruchtsäfte. Von Cladosporium cladosporioides sind bislang keine
Toxine bekannt. Cladosporium herbarum ist weltweit die häufigste Pilzart
auf abgestorbenem pflanzlichen Material. Er wächst in einem breiten
Temperaturbereich zwischen etwa –7°C und +32°C. Dieser Schimmelpilz
durchwächst z. B. Korken von Weinflaschen. Er ist einer der stärksten
Allergieauslöser. Toxine: Gibberelline, Cladosporinsäuren.
Epicoccum purpurascens (= Epicoccum nigrum) kommt weltweit vor. Er
findet sich z. B. im Erdreich, auf der menschlichen Haut und zersetzt
eine Vielzahl von Substraten, z. B. Pflanzen, Papier und Textilien. Er
wächst in einem breiten Temperaturbereich zwischen
–3°C und 45°C (Optimum 23-28°C). Ein pH-Wert zwischen 3 und 9 ist für
sein Wachstum erforderlich. Kurzwelliges UV-Licht fördert die
Konidienbildung. Bei ruhigem, trockenen Wetter befinden sich sehr hohe
Sporenkonzentrationen dieses Pilzes in der Atmosphäre. Toxine: Ergosterol
und Flavipin (antimykotisch und phototoxisch).
Fusarium-Arten sind weltweit verbreitete Zersetzer von
zellulosehaltigem Material und treten vielfach als Pflanzenparasiten und
Lagerschädlinge auf, vor allem bei Getreide. Sie kommen oft in
Gewächshäusern vor und können die dort befindlichen Pflanzen schädigen
(Fusarienwelke). Sie kommen auch als Wandschimmel vor. Ihre Sporen können
Allergien auslösen. Durch Fusarium-Toxine befallene Lebensmittel können
bei Menschen und Tieren schwere Vergiftungen (Toxikosen) hervorrufen.
Wichtige Vertreter sind Fusarium culmorum, Fusarium graminearum,
Fusarium moniliforme, Fusarium oxysporum und Fusarium poae.
Toxine sind u.a. Nivalenol, Zearalenon, das mutagene Fusarin C und
Fusarinsäure, Butenolide, Moniliformin, Enniatine, Naphthochinone und
Trichothecene.
Geotrichum candidum ist ein weltweit verbreiteter Schmarotzerpilz
auf pflanzlichen Materialien, bevorzugt auf pflanzlichen Lebensmitteln
und Milchprodukten. Er kann die Haut und/oder Schleimhäute vor allem des
Atmungs- und Verdauungstraktes besiedeln und bildet dort weißliche Beläge
(Geotrichose). Allergologisch ist er nicht von Bedeutung. Toxine sind
noch nicht identifiziert.
Helminthosporium halodes kommt weltweit vor. Er besiedelt u. a. Gräser
und andere Pflanzen, Erdreich und auch Textilien. Seine Sporen werden
vorzugsweise bei warmem, trockenem Wetter freigesetzt. Dieser Pilz gehört
zu den sogenannten Schwärzepilzen, da er in seinen Hyphen Melanin
ablagert. Er ist oft mit Alternaria und Cladosporium vergesellschaftet.
Pilze der Gattung Helminthosporium können für Menschen und auch Tiere
pathogen sein. Toxine: Cytochalasine.
Microsporium-Arten verursachen Hautkrankheiten (Tinea) und
Onychomykosen (Nagelerkrankungen). Gelegentlich verursachen sie auch
Fadenpilzerkrankungen bei Tieren. Allergologisch sind sie nicht von
Bedeutung. Wichtige Vertreter sind Micropsorium canis, Microsporium cookei,
Microsporium gypseum, Microsporium nanum und Microsporium persicolor.
Schimmelpilze der Gattung Mucor
treten vorwiegend als Verderbspilze auf Obst, Gemüse, Fleisch und
Futtermitteln auf. Mykotoxine wurden bisher nicht nachgewiesen. Ihre
Sporen wirken auf sensibilisierte Personen allergen. Mucor
circinelloides ist ein unter günstigen Bedingungen sehr schnell
wachsender Schimmelpilz. Er gehört zu den für den Menschen pathogenen
Mucorarten. Diese Pilze können sich gelegentlich im Inneren von Gefäßen
ausbreiten und dort "Pseudothromben" bilden. Die von ihnen
ausgelösten Mykosen treten meist als Zweiterkrankung neben einer
Grunderkrankung auf, außerdem als Begleiterscheinungen einer
Chemotherapie bzw. bei Immundepression. Häufig sind die oberen Luftwege
betroffen. Mucor racemosus ist weltweit verbreitet. Dieser
Erdschimmel befällt u. a. auch Pflanzenreste, Getreide, Gemüse, Obst und
Obstsäfte, Marmeladen und Nüsse. Da er häufig im Hausstaub zu finden ist,
wird er als "Indoor"-Schimmelpilz angesehen. Er ist ein wichtiger
Allergieauslöser. Toxine sind keine bekannt. Mucor mucedo ist ein
unter günstigen Bedingungen sehr schnell wachsender Schimmelpilz mit
zunächst weißem, später orange bis gelbbraun gefärbtem Pilzgeflecht. Er
besiedelt neben Lebensmitteln auch pflanzliche Abfallstoffe und Dung,
kann aber auch über längere Zeit Holz angreifen, da er Zellulose
zersetzt. Als Auslöser von Pilzkrankheiten (Mykosen) ist er nicht
bekannt.
Paecilomyces variotii ist weit verbreitet auf Pflanzen, Holz und im
Boden. Er gehört als Moderfäulepilz zu den holzzerstörenden Pilzen.
Moderfäule dringt von außen in das Holz vor. Innerhalb der Zellwand
werden Cellulose und Hemicellulosen abgebaut. Feuchtes Holz färbt sich
dunkel und wird an der Oberfläche modrig-weich (daher der Name Moderfäule):
Trockenes Holz zeigt Würfelbruch und eine feinrissige Oberfläche. Die
Feuchtetoleranz von Moderfäulepilzen reicht von ständig nassem Holz bis
zur Trockenstarre. Paecilomyces befällt auch Lebensmittel, u. a.
Getreide, Hirse, Reis und Oliven. Er ist allergologisch nur von geringer
Bedeutung. Folgende Toxine wurden bisher nachgewiesen: Patulin, das z. B.
in braunfaulem Obst vorkommt, und Variotin.
Die Gattung Penicillium umfasst
über 650 Arten, die in kühlen und gemäßigten Zonen die wichtigsten Verderbspilze
für Lebensmittel sind und auch als Wandschimmel auftreten. Einige ihrer
Toxine wirken auch als Antibiotika (Penicilline). Verschiedene Arten sind
für die pharmazeutische Industrie von Interesse. Einige Arten, wie Penicillium
caseicolum und Penicillium roqueforti, werden bei der
Käseherstellung benutzt (Camembert, Roquefort, Gorgonzola). Penicillium
chrysogenum (Synonym: Penicillium notatum) ist einer der
wichtigsten Allergieauslöser. Er wächst zwischen 5°C und 35°C (Optimum:
23°C) und ist weltweit verbreitet. Er ist auch als Wandschimmel von
Bedeutung. Seine Sporen sind häufig im Hausstaub nachweisbar, daher seine
Einstufung als "Indoor-Schimmelpilz". Er wächst auf einer
Vielzahl von Substraten, z. B. auf absterbenden Pflanzenteilen und
Papier. Er kann auch Lebensmittel befallen, u. a. Getreide, Nüsse,
Mandeln, Konfitüre, Fruchtsäfte, Quark und auch Fleisch. Er produziert u.
a. die Mykotoxine Ochratoxin A, Patulin und Penicillinsäure. Patulin, das
vor allem in braunfaulem Obst vorkommt, ist ein generelles Zellgift und
auch für den Menschen gefährlich. Bei Äpfeln bleibt das Toxin auf die
Faulstelle beschränkt, daher reicht es aus, diese großzügig
auszuschneiden. Bei anderen Obstarten geht es auch in den gesunden Teil
über. Penicillium chrysogenum bildet auch das Antibiotikum Penicillin. Penicillium
citrinum wächst hauptsächlich auf Getreide, Nüssen, Fruchtsäften und
Obst. Er bildet das karzinogene Nierengift Citrinin. Penicillium
expansum kommt u. a. im Erdreich vor. Er verursacht Schäden bei
Stein- und Kernobst (Braunfäule) und anderen Lebensmitteln. Dieser
Schimmelpilz zerstört u. a. Farben, Gemälde und Leder und ist auch an der
Verwitterung z. B. von Sandstein beteiligt. Er wächst zwischen -3°C und
30°C (Optimum: 22°C). Toxine sind Patulin und Citrinin. Penicillium
islandicum löst ganzjährig Allergien aus. Er kann verschiedene
Mykotoxine produzieren wie Emodin, das Durchfall und Erbrechen auslöst,
Islanditoxin, Cyclochorotin, das zu Atmungs- und Kreislauferkrankungen
führen kann, sowie die Carcinogene Luteoskyrin und Rugulosin.
Phialophora gougerotii (Synonym: Cladosporium gougerotii)
kommt u. a. in Erde und moderndem Holz vor. Diese Pilzart ist
menschenpathogen und kann zu einer Mykose (Phaeosporotrichose) führen,
die durch eine Abszessbildung charakterisiert ist.
Phoma-Arten, z. B. Phoma betae (= Phoma
herbarum), kommen als parasitische Pilze auf Wild- und Nutzpflanzen vor.
Sie führen zur Trockenfäule bei der Lagerhaltung z. B. von Kartoffeln.
Auch in der Erde und gelegentlich auf feuchten Oberflächen (z.B.
gestrichenen Wänden) kommen sie vor. Neben der möglichen allergenen
Wirkung können einige Arten auch die Mykotoxine Tenuazonsäure bzw.
Cytochalasine bilden.
Rhizomucor pusillus ist eine für den Menschen fakultativ pathogene
Schimmelpilzart. Schon in den späten 50er Jahren wurden die pathogenen
Eigenschaften von Rhizomucor pusillus im Tierversuch nachgewiesen. Die
von diesem Pilz verursachten Krankheitsbilder werden als Phycomykosen
bzw. Zygomykosen bezeichnet. Seine Sporen lösen auch Allergien aus.
Rhizopus-Arten besiedeln bevorzugt feuchte Innenräume,
unbehandelte Holzoberflächen, Kompost und verschiedene Lebensmittel. Rhizopus
oryzae ist ein schnell wachsender Schimmelpilz, der Allergien
auslöst. Toxine sind bislang keine identifiziert. Er ist allerdings der
häufigste Auslöser der menschlichen Mucormykose. Rhizopus stolonifer
wirkt wegen seines schnellen Wachstums und seiner hohen Sporenbildung
stark allergen. Auf lockerem weißen Luftmyzel werden die schwarzen
Sporenträger wie kleine Kugeln gebildet. Er besiedelt bevorzugt feuchte
Räume und wächst auf den unterschiedlichsten Substraten, u. a. auf einer
Vielzahl von Lebensmitteln, z. B. Obst, Getreide, Nüsse, Gurkengewächse,
Fruchtsäfte, Senf, Frischfleisch, Brot und Backwaren. Er kommt weltweit vor,
ist sehr anspruchslos und wächst in einem Temperaturbereich von 10 °C bis
37°C (Optimum 25 - 26°C) . Toxine sind keine näher charakterisiert.
Trichophyton-Arten gehören zu den wichtigen Auslösern von
Hautkrankheiten (Tinea) und Nagelinfektionen (Onychomykosen) beim
Menschen. Sie können auch Fadenpilzerkrankungen bei Tieren hervorrufen.
Die meisten Arten sind weltweit verbreitet und kommen im Erdreich vor.
Einige Arten, z. B. Trichophyton mentagrophytes und Trichophyton
rubrum lösen auch Allergien aus.
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