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Durchführung einer Schimmelpilzuntersuchung

1. Telefonische Terminvereinbarung mit kurzer Schilderung des Problems. Termine sind in der Regel kurzfristig möglich.

Die Kosten für eine Untersuchung sind abhängig vom Aufwand (Anzahl der Schimmelpilzproben, Zeitaufwand). Eine Einschätzung des Kostenrahmens ist möglich. Auf Wunsch wird ein schriftlicher Kostenvoranschlag erstellt. Es besteht auch die Möglichkeit, zunächst nur eine kostengünstige "orientierende Untersuchung" vorzunehmen, z. B. wenn nur ein bestimmter Bereich betroffen ist.

2. Ortstermin mit Probenahme (ggf. Raumluftmessungen Schimmelpilzsporen, Schadstoffe), Raumklima-, Temperatur- und Feuchtigkeitsmessungen, Fotodokumentation. Der Zeitaufwand für eine Wohnung beträgt in der Regel 1 bis 1,5 Stunden (im Einzelfall auch länger) je nach Fragestellung.

Messungen der Sporenbelastung der Luft sind bei sichtbarem Schimmelpilzbefall nicht erforderlich, da hier Materialproben analysiert werden. Raumluftmessungen erfolgen insbesondere zur Kontrolle des Sanierungserfolgs nach einem Schimmelpilzbefall. Hier werden in der Regel zusätzlich auch Kontaktproben von den zuvor durch Schimmelpilze belasteten Oberflächen entnommen. Bei einem als belastet empfundenen Raumklima ohne erkennbaren Schimmelbefall können Raumluftmessungen ebenfalls hilfreich sein.  Anschließend ist bei einem positiven Ergebnis die Suche der Schimmelpilzquelle erforderlich.

3. Anzucht und Auswertung der Schimmelpilzkulturen in unserem Labor.

4. Erstellen eines schriftlichen Gutachtens mit Bewertung der von den nachgewiesenen Pilzen ausgehenden Gesundheitsrisiken, Bewertung der Ursachen und Empfehlungen zur Beseitigung der Feuchtigkeitsursachen Bekämpfung des Schimmelpilzbefalls

 

Eingesandte Proben

Sie können auch Materialproben an unser Institut schicken bzw. zu uns bringen. Bitte kündigen Sie dies möglichst telefonisch oder per E-Mail an. Da Schimmelpilze praktisch jedes Material besiedeln, ist von Tapete, Putz, Gipskarton, Holz, Hausstaub, Kleidung/Schuhen, Haaren, Haut und Nägeln bis hin zu Nahrungsmitteln, Blumenerde und Kompost alles für eine Untersuchung geeignet. Im Zweifelsfall fragen Sie uns.

Das Material sollte sicher verpackt sein, z. B. in Alufolie, Plastikbeuteln, Glas- oder Plastikgefäßen. Glasgefäße sollten gegen Bruchgefahr geschützt sein. Für die Auswertung benötigen wir Informationen über die Herkunft des Materials, wann die Probe entnommen wurde, wie sie u. U. gelagert wurde und welche speziellen Fragen beantwortet werden sollen. Ein Foto des Schadensbereichs ist hilfreich.

Diese Proben werden in unserem Labor ausgewertet und sie erhalten einen schriftlichen Bericht. Sie erhalten mit der Auswertung Hinweise zu der von den nachgewiesenen Arten möglicherweise ausgehenden Gesundheitsgefahren. Auf dieser Grundlage lässt sich z. B. eine gezielte Allergiediagnostik durchführen. Ohne Kenntnis der Situation vor Ort sind keine Informationen zu den Ursachen und auch keine spezifischen Handlungsempfehlungen zur Beseitigung des Schimmelbefalls möglich.

Wir empfehlen daher, die Situation vor Ort durch uns in Augenschein nehmen zu lassen, da wir z. B. auch Schimmelbefall erkennen, den ein Laie noch gar nicht bemerkt hat. Da viele Schimmelpilze gesundheitlich nicht unbedenklich sind, müssen sie effektiv bekämpft werden. Die erforderlichen Gegenmaßnahmen lassen sich aber nicht per Ferndiagnose oder auf der Grundlage eines eingeschickten Fotos empfehlen.

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Copyright: Dr. Christel Bluhm und Bernd Entz. Eine Verwendung der Fotos bedarf unserer schriftlichen Zustimmung