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Informationen zur
Allergietestung
Nachdem im Wohn- oder Arbeitsumfeld
Schimmelpilze und/oder Schadstoffe nachgewiesen wurden, möchten viele
Menschen wissen, ob bei ihnen bereits eine Allergie auf diese Stoffe
besteht. Dabei ist anzumerken, dass trotz möglicherweise massiver
Gesundheitsbeschwerden keine Allergie nachweisbar sein muss. Bereits eine
toxische Reaktion kann durch die Reizwirkung zu starken Beschwerden
führen. Um einen Zusammenhang festzustellen, sollte man nicht ein
Standard-Schimmelpilzprogramm testen lassen, sondern gezielt eine Prüfung
auf die in Wohnung, Schule, Kindergarten oder am Arbeitsplatz
nachgewiesenen Substanzen vornehmen lassen. Ein negatives Ergebnis einer
Allergietestung schließt nicht aus, dass Sie auf die Substanzen
reagieren.
Meist werden Hauttests, nasale Provokationstets
oder Allergietestungen im Blut durchgeführt. Bei Provokationstests können
u.U. starke Reaktionen auftreten. Auch können latent vorhandene Allergien
manifest werden und dann Beschwerden verursachen. Da immer mehr Kinder an
Allergien leiden, ist eine frühzeitige Diagnostik wichtig. Die Testung im
Blut oder mit Bioresonanz kann bereits bei Kleinkindern durchgeführt
werden.
Manche Ärzte und viele Heilpraktiker
arbeiten mit Bioresonanz. Mit dieser für den Patienten
unbelastenden Methode kann man nicht nur die krank machenden Substanzen,
z.B. Schimmelpilzsporen (Foto), Milben (Foto), Chemikalien,
Nahrungsmittel, Tierhaare oder Pollen, herausfinden sondern auch
eliminieren. Für eine erfolgreiche Behandlung (Ausleitung) sind meist
mehrere Sitzungen notwendig. Diese Methode ist insbesondere für Kinder
sehr empfehlenswert.

Im Blut können über 450 verschiedene
Allergene (Allergieauslöser) getestet werden. Daher ist es zunächst
sinnvoll, durch eine ausführliche Anamnese den Kreis der für die
jeweiligen gesundheitlichen Probleme möglicherweise verantwortlichen
Auslöser einzugrenzen. Danach erfolgt eine Untersuchung auf die spezifischen
IgE-Antikörper (Allergieauslöser, evtl. zunächst als
Allergenmischungen) in Verbindung mit der Bestimmung des Gesamt-IgE-Spiegels
im Blut zur Feststellung der allgemeinen Allergieanfälligkeit. Bei einem
positiven Ergebnis von Allergenmischungen ist dann ggf. eine Testung der
einzelnen Allergene (Allergieauslöser) sinnvoll. Zuverlässige Methoden
für eine Allergietestung im Blut sind EAST oder CAP/RAST-Verfahren.
Bei häufig wiederkehrenden Infekten,
Atemwegsproblemen, Asthmaanfällen kann auch (u.U. für Laien nicht
erkennbarer) Schimmelpilzbefall in der Wohnung bestehen. Auch Schadstoffbelastungen,
z. B. von Formaldehyd, können die Immunabwehr schwächen und die
Infektanfälligkeit erhöhen. Eine Wohnungsuntersuchung bewirkt
nicht selten "Wunder". Sind die Auslöser für die
gesundheitlichen Probleme erkannt und beseitigt, verbessert sich erfahrungsgemäß
nach einiger Zeit auch der Gesundheitszustand deutlich, nicht selten bis
zur völligen Beschwerdefreiheit - ein großes Plus an Lebensqualität! Mehr
Fitness, weniger gesundheitliche Sorgen, weniger Medikamente, z. B.
Antibiotika, mit u. U. unangenehmen Nebenwirkungen. Gerade bei kleineren
Kindern, deren Immunabwehr noch nicht vollständig ausgebildet ist, ist es
m. E. wichtig, dass nicht nur die akuten Krankheitssymptome behandelt
werden, sondern auch die Ursachen hierfür untersucht und beseitigt
werden.
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